

Dritte Österreichische Entwicklungstagung 2005 in Linz
Eigentum anders. Unser Handeln und unsere Strategie.
Die Dritte Entwicklungstagung sucht nach Visionen, wie gutes Leben für alle möglich ist. Die Vision einer Welt, in der möglichst alle Menschen möglichst viele Möglichkeiten haben, ihr Leben selbst bestimmt zu gestalten, muss zu einer konkreten Utopie führen.

Die Welt ist im Umbruch. Auf zwei Entwicklungstagungen versuchten wir diese Veränderungen besser zu verstehen. Die Erste Gesamtösterreichische Entwicklungstagung 2001 in Salzburg widmete sich der Zivilgesellschaft und damit einer Akteurin bzw. einem Aktionsfeld der Einen-Welt-Bewegung.
Die Zweite Gesamtösterreichische Entwicklungstagung 2003 in Graz versuchte, dem Phänomen der Globalisierung auf die Spur zu kommen. Ganz wesentlich ging es bei beiden Tagungen um das Verstehen globaler Veränderungen. Gleichzeitig war allseits der Wunsch gemeinsam nach Alternativen zu suchen spürbar.
Die Dritte Gesamtösterreichische Entwicklungstagung 2005 in Linz steht unter dem Motto "Eigentum anders. Unsere Strategie und unser Handeln" . Sowohl die Entwicklungszusammenarbeit als auch die globalisierungskritische Bewegung haben die Wichtigkeit von Visionen erkannt. Utopien werden als wichtig angesehen, um der Politik allgemein, und der Entwicklungspolitik im Speziellen eine andere Richtung zu geben.
Diese Utopie sollte es erlauben, hier und jetzt den Strategien und dem Handeln von entwicklungspolitisch Engagierten eine Orientierung und eine Richtung zu geben. Eine konkrete Utopie muss daher immer zwei Sachen gleichzeitig leisten und diese zueinander in Beziehung bringen. Zum einen ist eine Diskussion darüber möglich, welches Leben wir selber, jede einzelne Person führen möchten und welche Welt wir für uns und für alle erhoffen. Zum anderen bedarf es der Analyse der konkreten Weltentwicklung. Was sind heute die wichtigsten Probleme, die eine Weltentwicklung zum Wohle aller behindern und damit verhindern, dass ein gutes Leben möglich wird?
- Die Entwicklungstagung versteht sich als ein Freiraum zur gemeinsamen Reflexion.
- Sie ist Treffpunkt für einschlägig Interessierte und Engagierte und fördert die Vernetzung von engagierten Personen und Organisationen.
- Die Tagung ermöglicht die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen der "Globalisierung" und der Internationalen Entwicklung.
Zeit: Fr., 18.- So., 20. November 2005
Ort: Linz; Eröffnung im Ursulinenhof, Tagung am Gelände der Johannes-Kepler-Universität Linz
weitere Infos auf www.paulofreirezentrum.at ...