Sonntag 16. Dezember 2018
Ökonomisierung der Bildung. Tendenzen, Strategien, Alternativen.
Paulo Freire Zentrum, Österr. HochschülerInnenschaft (Hg.)

Ökonomisierung der Bildung. Tendenzen, Strategien, Alternativen.

Wien: Mandelbaum 2005, 208 Seiten, ISBN 3-85476-155-4
Band 5

 

Bildung nährt das Hoffen auf Befreiung und zementiert zugleich soziale Ungleichheiten. So bewegt sie sich seit jeher in einem Spannungsfeld zwischen Emanzipation und Herrschaft. In den letzten Jahren mehrten sich jedoch die Zeichen, dass Bildung auf Fragen der ökonomischen Verwertbarkeit zurechtgestutzt wird. Die Ökonomisierung aller Lebensbereiche schreitet ungebremst voran und bewirkt tiefgreifende Veränderungen in den Gesellschaften des Nordens sowie des Südens. Die Folgen sind Einsparungen, Umstrukturierungen, Ausgliederungen und Privatisierungen. Wie sich diese Entwicklungen auf das Bildungswesen auswirken, wird im vorliegenden Band analysiert und benannt. Die Beiträge widmen sich sowohl den Mustern neoliberaler Bildungspolitik als auch den Fragen nach Alternativen. Wie kann eine demokratische Universität aussehen? Was macht emanzipatorische Bildung aus? Dazu scheint ein neues Verständnis der Begriffe Bildung und Öffentlichkeit notwendig. Denn ein kritischer Gegendiskurs zum Mainstream der Ökonomisierung braucht Gegenkonzepte.

 

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Gerald Faschingeder, Nikola Ornig (Hg.)

Globalisierung ent-wickeln. Eine Reflexion über Entwicklung, Globalisierung und Repolitisierung.

Wien: Mandelbaum 2005, 512 Seiten, ISBN 3-85476-153-8
Band 4

 

In den 1980er Jahren galt Politik noch als machbar: Hunger ist kein Schicksal, Hunger wird gemacht, lautete damals ein beliebter Slogan. Wer aber würde heute über Globalisierung sagen, dass sie kein Schicksal ist, sondern gemacht wird? Viele Aktivist/innen, ehemals von den Träumen von einer besseren Welt motiviert, sind heute in einer eigenartigen Mischung aus Faszination und Abstoßung von der Globalisierung gefangen.
Diese Publikation ist Ergebnis eines Reflexionsvorganges, der in der Zweiten Österreichischen Entwicklungstagung im Dezember 2003 in Graz ihren Höhepunkt erreichte. Der deutlich wahrnehmbaren Orientierungslosigkeit und Geschichtsvergessenheit im entwicklungspolitischen Milieu sollte mit Reflexion ein Stück weit abgeholfen werden.
Reflexion bedeutet, gerade das Selbstverständliche in Frage zu stellen und einer kritischen Analyse zu unterziehen. Dies ist für den Begriff "Globalisierung" höchst überfällig.

 

 

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Archiv Dreikönigsaktion der KJSÖ
Karin Fischer, Irmi Maral-Hanak, Gerald Hödl, Christof Parnreiter (Hg.)

Entwicklung und Unterentwicklung. Eine Einführung in Probleme, Theorien und Strategien.

Wien: Mandelbaum 2004, 250 Seiten, ISBN 3-85476-140-6
Band 3

Das Versprechen von Entwicklung, das der Dritten Welt nach 1945 gemacht wurde, ist für die Mehrheit der betroffenen Menschen bis heute unerfüllt geblieben. Das Nachdenken über die Gründe von Unterentwicklung sowie über Ziele und Perspektiven von Entwicklung bleiben deshalb unverändert aktuell.
Der Sammelband vermittelt historische und aktuelle Zusammenhänge von Entwicklung und Unterentwicklung. Neben der diesbezüglichen Theoriebildung und der aus ihr abgeleiteten entwicklungsstrategischen Optionen werden wichtige Themen der Nord-Süd-Problematik aufgegriffen: von der Rolle des Staates und der Zivilgesellschaft bis zu Fragen der Kultur und der neuen Weltordnung im 3. Jahrtausend.

 

 

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Gerald Faschingeder, Karin Fischer, Johannes Jäger, Alexandra Strickner (Hg.)

Bewegung macht Geschichte. Globale Perspektiven für Gesellschaftsveränderung.

Wien: Mandelbaum 2003, 180 Seiten, ISBN 3-85476-089-2
Band 2

Die globalisierungskritische Bewegung ist ein äußerst interessantes und viel versprechendes Phänomen der letzten Jahre. Vor allem die Proteste gegen das Treffen der Welthandelsorganisation in Seattle haben der Nord-Süd-Solidarität (wieder) internationale Mobilisierungskraft und Wirksamkeit verliehen. Parallel zu den Protestformen auf der Straße setzte das Weltsozialforum 2001 und 2002 in Porto Alegre ein weithin sichtbares Zeichen. Sozialforen auf allen Kontinenten sorgten für die inhaltliche Auseinandersetzung über Alternativen zum gegenwärtigen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell.
Ziel des vorliegenden Bandes ist es, der Frage nach dem gesellschaftlichen Veränderungspotential nachzugehen. Für die kritische Sozialwissenschaft heißt das, soziale Phänomene zu bearbeiten, ohne dabei vom eigenen gesellschaftspolitischen Standpunkt zu abstrahieren, also jene Position, die Norbert Elias als Balance zwischen "Engagement und Distanzierung" beschreibt. Herausgeber/innen und Autor/innen des vorliegenden Bandes nähern sich ihrem Gegenstand als Teil der Bewegung und wollen dennoch einen Beitrag zur wissenschaftlich fundierten Reflexion leisten. Neben aktuellen Analysen wollen sie den Blick für Chancen, Grenzen und mögliche Fallen schärfen, die durch die politökonomische Konjunktur und die Geschichte der politischen Bewegungen im historischen Wandel entstehen.

 

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Bea de Abreu Fialho Gomes, Irmi Hanak, Walter Schicho (Hg.)

Die Praxis der Entwicklungszusammenarbeit. Akteure, Interessen und Handlungsmuster.

Wien: Mandelbaum 2003, 208 Seiten, ISBN 3-85476-090-6
Band 1

Die AutorInnen und Autoren dieses Bandes geben eine grundlegende Einführung in die Entwicklungszusammenarbeit. Realität und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit wird von den Geldgebern bestimmt. Durch ihre Entwicklungspolitik, ihre Programme und Projekte wirken sie bei der Gestaltung gesellschaftlicher Veränderungen mit. Die Rolle von Geberinstitutionen im internationalen "Aid System" und die kritische Auseinandersetzung mit ihrer Dominanz stehen im Mittelpunkt dieses Bandes.

Aufbauend auf einen breiten Hintergrund an Erfahrungen und unterschiedlichen methodischen Zugängen behandeln die AutorInnen folgende Themen:
Entwicklungszusammenarbeit als Werkzeug zur Gestaltung der internationalen Beziehungen - Der Wandel vom Empfänger- zum Geberland - Parlamentarische Arbeit: Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik - Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit in Österreich - Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Union - Geberkoordinierung - Policy-Dialog zwischen Gebern und Empfängern der EZA - Entwicklungsagenturen, Projektplanung und Projektabwicklung in den Ländern des Südens - Veränderungen im Selbstverständnis der NGOs am Beispiel Ugandas - Konzepte, Akteure und Netzwerke der EZA - Die Entwicklungszusammenarbeit der Kirchen - Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.

 

 

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