Sonntag 23. September 2018
3. April 2018, 18:00-20:00 - Konferenzraum A 222, Universitätsstraße 7, 2. Stock

Zwischen Weltbank und Progressismo: Die lateinamerikanische Mittelklasse unter den Linksregierungen

Heftpräsentation JEP 2017-4: Middle Class in Latin America (Schwerpunktredakion: Tobias Boos, Gregor Seidl)

 

>> JEP 4/2017: http://bit.ly/jep-middle-class-latin-america

 

Erstmals leben weniger Menschen in Armut als in der "goldenen Mitte" der Gesellschaft, Lateinamerika ist endlich zu einer Region der Mittelklasse geworden – Zumindest ist das die Meinung der Weltbank. Doch wie geht dieses Urteil zusammen mit der weiterhin hohen Ungleichheit in Lateinamerika? Wie verhält es sich zu den Linksregierungen während der letzten Jahrzehnte in der Region? Ferner, was meinen wir eigentlich, wenn wir von Mittelklasse sprechen und welche Vorstellungen über Gesellschaft stecken (historisch) hinter dem Begriff? Die JEP-Ausgabe 4/17 versucht einigen dieser Fragen auf den Grund zu gehen. Die Artikel setzen sich dabei einerseits kritisch mit bestehenden Definitionen von Mittelklasse auseinander, andererseits wird empirisch untersucht, ob und in welcher Weise vom Aufstieg einer (neuen) Mittelklasse in Lateinamerika während der letzten zwei Jahrzehnte die Rede sein kann.


20. März 2018, 17:00 - 20:00, C3 Centrum für Internationale Entwicklung

Living Books: Mind the gap! Globale Ungleichheiten aufdecken

Eine living library Veranstaltung zu sozialen (Un)Gleichheiten aus globaler Perspektive. In persönlichen Gesprächen analysieren wir, wie sich diese im System manifestieren und in welchen Bereichen sie weltweit wirken.

 

 

3. März 2018, 16:00-17:30 - VHS Hietzing, Kursraum 9

Alternative Handelsbeziehungen

TTIP, CETA, EPAs, JEFTA -Freihandelsabkommen soweit das Auge reicht!

Workshop mit Julia Eder (Mattersburger Kreis & Weltumspanned Arbeiten)
(Im Rahmen der Rosa Luxemburg-Konferenz 2018 in Wien)

Im Workshop setzen wir uns damit auseinander, wie Freihandelspolitik und zwischenstaatliche Kooperation zusammenhängen bzw. in Verbindung gebracht werden. In einem zweiten Schritt beschäftigen wir uns mit alternativen Formen Handel zwischen Staaten zu organisieren. Dafür sehen wir uns ausgewählte Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart an und diskutieren, was wir von ihnen für den aktuellen österreichischen bzw. europäischen Kontext lernen können.

26. Jänner 2018, 13:00-15:00 - C3, Sensengasse 3 1090 Wien, Audre Lorde Studio

Go east? The political economy of China and the future of South-North relations

 


China is one of the most important creditors of the global South and invests in all continents. Investments range from mining and infrastructure to manufacturing. The discussion about the impact of China’s outward investment on the prospect of development abounds. While some argue that the global South will benefit, others claim that China replicates the practice of traditional core countries.

This workshop will convene a conversation about the new dynamics of cooperation and conflict, driven by the rise of China. Our special focus is on rivalries, dependencies and uneven development in the region and beyond.

 

With

Minqi Li, University of Utah, and

Dorothy Guerrero, Global Justice Now

 

Chair: Karin Fischer, Mattersburger Kreis/VIDC

Welcome & introduction: Martina Neuwirth, VIDC

Montags, 16:45-18:15 - HS B, Campus Uni Wien

Landgrabbing – Landnahmen in historischer und globaler Perspektive (Öffentliche Ringvorlesung)

Die Ringvorlesung am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien beleuchtet die ungleichen Auswirkungen von Landnahmen und veranschaulicht Widerstandsformen und -strategien zum aktuellen 'Landgrabbing'. Landnahmen werden dabei in unterschiedlichen historischen, geographischen und politischen Kontexten, so etwa in Bezug auf koloniale Eroberung, vor dem Hintergrund totalitärer Regime und im Zuge von Landreformen diskutiert.

Die gegenwärtige Form von Landgrabbing durch private und staatliche Investoren nimmt eine zentrale Rolle ein und wird anhand von Beispielen im globalen Süden diskutiert. Dass Landnahmen jedoch nicht ausschließlich auf nationaler Ebene stattfinden, sondern auch in lokalen und familiären Kontexten, wird in der Lehrveranstaltung ebenfalls einen zentralen Stellenwert einnehmen. 'Landgrabbing' wird daher sowohl in seiner aktuellen Ausprägung als auch in historischer Perspektive beleuchtet, Kontinuitäten und globale Machtungleichheiten in Bezug auf Landnahmen werden sichtbar gemacht und mit Bezug zu konkreten Fallbeispielen und Themenfeldern der internationalen Entwicklung diskutiert.

17. bis 19. November 2017 - Universität Graz

7. Österreichische Entwicklungstagung: Sozial-ökologische Transformationen jetzt!

Schon angemeldet?
In wenigen Tagen wird sie eröffnet - die größte entwicklungspolitische Einzelveranstaltung des Landes. Sind auch Sie dabei? Dann bitte rasch anmelden, und zwar hier: https://www.pfz.at/article1931.htm

Für alle weiteren Infos zu Programm, Rahmenprogramm und Organisatorischem: http://www.entwicklungstagung.at/

Zeit: Fr., 17. bis So., 19. Nov. 2017.
Ort: Karl-Franzens-Universität Graz.
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Die Welt verändert sich – ökologisch, ökonomisch, politisch, kulturell und sozial. Transformationen bedrohen, können aber auch als Chance zur produktiven Gestaltung sozial-ökologischer Verhältnisse gesehen werden.

Der Krisendiskurs tritt heute im Plural auf und wird zur umfassenden Deutung der aktuellen Zeit. Neben der Klimakrise und Wirtschaftskrise sind wir mit Demokratiekrise und einer Krise der Arbeitswelt konfrontiert. Doch das Wirtschaftssystem läuft weiter - die Rede von der Krise ist der kapitalistischen Produktionsweise ohnehin eingeschrieben und dient auch der Legitimation bestimmter politischer Praktiken. Von einem großen, produktiv gestalteten Systemwandel ist bislang wenig zu erkennen.

Als Ausweg aus der Klimakrise ist der Umstieg vom kohlestoffbasierten zu einem solaren Energiesystem bereits vielfach beschrieben worden. Kann eine solche Umstellung auf nachhaltige Produktions- und Konsumweisen aber auch sozial gerecht erfolgen oder wird sie bestehende Verwerfungen noch verstärken? Schafft ein kohlenstoffarmer, ökologisch nachhaltiger und klimafreundlicher Weg auch genügend sinnstiftende und menschenwürdige Arbeit für ein gutes Leben für alle? Was bedeutet dies für Gender-Verhältnisse? Wie kann eine solche neue große Transformation gelingen?

Nach Abschluss der Verhandlungen rund um die SDGs ("Agenda 2030") und die Klimaziele gilt es, in die Zukunft zu blicken und zu diskutieren, ob und wie die neuen globalen Entwicklungsziele Realität werden können und wie mit den konzeptionellen Lücken, die solche globale Vereinbarungen immer aufweisen, umgegangen werden kann.

 

 

17. November, 10:00-16:00, Karl Franzens Universität, Graz

ZeitRaum - In[ter]ventions

Es ist soweit, die Anmeldephase für den ZeitRaum am 17. November 2017 hat begonnen! Alle Interessierten, ob du zuhören, mitdiskutieren oder etwas beitragen möchtest, werden um eine Anmeldung bis zum 07. November gebeten.

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