Montag 27. Februar 2017
Volume XXIX • Issue 2 • 2013

Trading Knowledge in a Global Information Society: The Southern Dimension of TRIPS and GATS

Since the conclusion of the GATT Uruguay Round, both the content of human intellectual activity and its dissemination have undergone an ongoing process of commodification. However, given that the international agreements still leave considerable room for maneuver, the commodification course does not appear to be an inevitable consequence of transnational law-making. This special issue thus addresses important questions that arise around knowledge commodification and its countercurrents in the Southern hemisphere, and poses the following questions: Which approaches are put forward and for which reasons? Whose interests are at stake? In what way do nation states have an impact on the adopted approaches? What is the role of transnational actors? Although the presented articles cannot answer these questions definitively, this special issue offers a snapshot of a broad range of dynamics that may give rise to an information society in the Global South.

Volume XXIII • Issue 3 • 2007

Paulo Freire Heute. Zur Aktualität von Volksbildung und Befreiungspädagogik

Die Defizite der aktuellen Diskurse zu Bildung sind unübersehbar, die Suche nach Alternativen, die Entwicklung wieder als Befreiung von ungerechten Strukturen verstehen, dringend. Auch wenn das große Interessen an Volksbildung vorbei ist, so ist Paulo Freires Anliegen weiterhin aktuell: Sei es wenn es um die Ökonomisierung der Bildung oder die einseitige Ausrichtung von Bildung an Ausbildungsanforderungen des Profitsektors geht. Was aber ist diese andere Bildung, auf die mit alten Konzepten wie jenem der Volksbildung gezielt wurde? Bei Paulo Freire nimmt die Selbstaufklärung der Bildenden über sich selbst eine zentrale Rolle ein. Menschen als Subjekte ihres Handelns zu verstehen, sie dazu zu ermächtigen, ProtagonistInnen ihrer eigenen Geschichte zu werden, ist dies ein Anspruch, dem sich politische und emanzipatorische Bildung auch heute noch stellt, noch stellen kann und stellen darf?

Volume XXIII • Issue 1B • 2007

Kunst Reflexion

Diese Ausgabe des JEP widmet sich der Frage nach dem Potential politischer Kunst zur Kritik
und Veränderung gesellschaftspolitischer Verhältnisse und sozialer Realitäten. Anlass dazu ist das österreichweite Kunst- und Kulturfestival Onda Latina (www.ondalatina.at), das im Frühjahr 2006 in ganz Österreich stattfand. Während die Instrumentalisierung von Kunst durch Politik ein historisches Faktum darstellt, das in Anbetracht des häufigen Missbrauchs von Kunst zu Propagandazwecken in autoritären und faschistischen Regimes leider allzu evident ist, scheiden sich über die politische Wirksamkeit von Kunst die Geister. Vermag politische Kunst aktiv auf gesellschaftspolitische Verhältnisse einzuwirken? Ist Kunst eine Kraft zur Kritik sozialer Realitäten und an gesamtgesellschaftlichen Umwälzungen beteiligt? Oder scheitert Kunst zwangsweise an diesem Anspruch und bleibt eine radikale, aber ohnmächtige Kritik an der Gesellschaft?

Volume XXII • Issue 4 • 2006

Bildung und Entwicklung?

Dem Faktor Bildung wird im herrschenden entwicklungspolitischen Diskurs eine Schlüsselrolle im kollektiven Entwicklungsprozess von Staaten und Gesellschaften zugeschrieben. Im entwicklungspolitischen Kontext hingegen sollte sich vielmehr die Frage stellen, welche Bildung ursächlich für welche Entwicklung ist. Insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen der fortschreitenden Ökonomisierung von Bildung auf Entwicklungsländer ist diese Frage von besonderem Interesse. Wie emanzipatorisch oder disziplinierend, entwicklungsfördernd oder systemstabilisierend die verschiedenen globalen Bildungsprogramme wie Education for All wirken und inwiefern sich alternative Bildungsreformen, wie sie derzeit beispielsweise in Venezuela durchgeführt werden, davon unterscheiden, wird im vorliegenden Heft in den Blick genommen.

Volume XXI • Issue 1 • 2005

"Entwicklung" im Schulunterricht

Entwicklungspolitische Themen nehmen in unterschiedlichen Unterrichtsfächern breiten Raum ein. Dabei werden staatlich legitimierte Bilder „ferner“ bzw. „fremder“ Lebenswelten vermittelt. Für SchülerInnen bedeutet das in der Regel die Konfrontation mit persönlich nicht oder nur schwer kontrollierbaren Fakten. Diese bieten auch kraft ihrer Darstellung vermeintliche Wahrheiten über „ferne Länder“. Gleichzeitig ist damit verbunden, dass sich zunächst nur wenige Anknüpfungspunkte für schulische Lernprozesse aus individuellen Erfahrungen der Jugendlichen bieten. Schafft man hier allerdings keine Anbindung an dieses Vorwissen, so dürfte das Lernen über „Entwicklung in der Ferne“ auch nur geringe Erfolgsaussichten haben.

 

Das Themenheft analysiert aktuelle Schulbücher und entwickelt aufbauend alternative Unterrichtsansätze.

Globale Konvergenzen & Divergenzen in der Bildungswelt
Gerald Faschingeder, Franz Kolland (Hg.)

Bildung und ungleiche Entwicklung. Globale Konvergenzen & Divergenzen in der Bildungswelt

Es war einmal eine Zeit, da galt Bildung als ein Mittel, den Menschen Selbstbestimmung, Befreiung von Herrschaft und die autonome Gestaltung des eigenen Lebens zu ermöglichen. Das mag wie im Märchen klingen - und vielleicht war die Idee der emanzipatorischen Bildung auch nur ein Märchen, die von der politischen und historischen Entwicklung sehr rasch eingeholt wurde, wo auch immer sie sich entfalten wollte.


Dieser Band entstand aus dem Bedürfnis der Herausgeber, der Frage nachzugehen, was aus der Idee der emanzipatorischen Bildung geworden ist. Die bildungspolitischen Diskussionen, ob auf nationaler, regionaler oder globaler Ebene, orientieren sich heute an ganz anderen normativen Vorgaben und sind vom Leitbild der Wettbewerbsfähigkeit dominiert. Hat dies zur Folge, dass die globale Entwicklung im Bildungsbereich zu einer allgemeinen Konvergenz führt? Welche Spielräume bestehen noch für Alternativen und eigenständige Bildungswege? Emanzipation müsste naturgemäß zu Divergenz führen, da sie der Vielfalt menschlicher Existenzweise mehr Platz lässt.


Dieses Buch möchte der Geschichtsvergessenheit der globalen Bildungsdebatte etwas entgegenhalten und damit einen Beitrag zur Politisierung dieses Diskursfeldes, auch in Wissenschaft und Lehre, leisten.

 

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