Donnerstag 21. März 2019
Volume XXXVI • Issue 1 • 2019

Rosa Luxemburg, Imperialism and the Global South

Special Issue Guest Editors: Koen Smet

 

Rosa Luxemburg leistete einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis des Imperialismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In ihrem Buch Die Akkumulation des Kapitals kam sie 1913 zur Erkenntnis, dass der Kapitalismus der ständigen Integration und Unterwerfung nichtkapitalistischer Sphären bedarf. Gewalt, Zwang und Überausbeutung seien demnach keine präkapitalistischen Residuen oder Abweichungen, sondern integraler Bestandteil der kapitalistischen Produktionsweise. Anlässlich des 1oo. Todestages von Rosa Luxemburg beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe des Journal für Entwicklungspolitik mit der revolutionären ArbeiterInnenführerin und sozialistischen Theoretikerin und prüft die Relevanz ihrer kritischen Werke für das Verständis aktueller Ausbeutungsverhältnisse, kapitalistischer Expansion sowie sozio-ökologischer Konflikte im Globalen Süden.

 

Contributions:

 

Koen Smet

Rosa Luxemburg’s Importance for Heterodox Economics and the Global South

 

Ingo Schmidt

Luxemburg’s Theory of Accumulation and Imperialism: More than a Classic

 

Anil Shah

Luxemburg Meets Schumpeter: Understanding Contemporary Socio-Ecological Conflicts as Processes of Destructive Creation

 

Patricia Zuckerhut

Pluriversale Verschränkungen kosmozentrischer und egozentrischer Ontologien der maseualmej im mexikanischen Cuetzalan

 

Patrick Bond

Luxemburg’s Critique of Capital Accumulation, Reapplied in Africa

 

 

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