Sonntag 16. Dezember 2018
Soziologie der globalen Gesellschaft. Eine Einführung.
Franz Kolland, Petra Dannecker, August Gächter, Christian Suter (Hg.)

Soziologie der globalen Gesellschaft. Eine Einführung.

Wien: Mandelbaum 2010, 385 Seiten, ISBN 978-3-85476-311-6
Band 12

Weltgesellschaft, "Global Society", Weltkultur sind Begriffe, mit denen die Soziologie in einer postkolonialen Welt zunehmend konfrontiert wird. SoziologInnen haben immer vergleichend geforscht und gearbeitet. Während die PionierInnen der Disziplin versucht haben, Gesellschaften in ihrer internen Dynamik zu verstehen, geht es heute um eine globale Perspektive. Damit wird die seit mehr als einem Jahrhundert vorherrschende nationalstaatliche Ausrichtung der Soziologie in Frage gestellt. Dieses Buch will in die Unwegsamkeiten der Debatte um eine transnationale Sozialstrukturanalyse und Ungleichheitsforschung einführen. Gesucht werden Antworten auf folgende Fragen: Wie entwickeln sich die globale Gesellschaft und die sozialen Ungleichheiten im Nord-Süd-Zusammenhang? Zeichnet sich Konvergenz in der Weltgesellschaft ab, oder geht der Weg in Richtung "multipler Modernen"? Welche Interdependenzen bestehen zwischen globalem und lokalem Handeln? Wo finden sich Hinweise auf eine "Global Governance"? Der vorliegende Sammelband behandelt Konvergenz- und Differenzierungsprozesse in den Dimensionen Bevölkerung, Einkommen, Beschäftigung, Bildung, Sozialpolitik, Gender, Politik, Religion, Gesundheit und Entwicklungszusammenarbeit.

 

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 Klassiker der Entwicklungstheorie Von Modernisierung bis Post-Development.
Karin Fischer, Gerald Hödl, Wiebke Sievers (Hg.)

Klassiker der Entwicklungstheorie. Von Modernisierung bis Post-Development.

Wien: Mandelbaum 2008, 300 Seiten, ISBN 978-3-85476-275-1
Band 11

Das Nachdenken über Entwicklung und Unterentwicklung hat eine lange, faszinierende Geschichte - die Geschichte der Entwicklungstheorie. Dieses Buch präsentiert die wichtigsten Denkschulen anhand ihrer einflussreichsten und prägnantesten Texte, von denen einige hier erstmals auf Deutsch zugänglich gemacht werden. Der theoretische Bogen spannt sich von den Wachstumstheorien der 1940er Jahre bis zu markanten Ansätzen der Gegenwart (Post-Development, capability approach) und ermöglicht damit einen neuen, unverstellten Blick auf das breite Spektrum des Entwicklungsdenkens.

 

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Rassismus. Beiträge zu einem vielgesichtigen Phänomen.
Bea Gomes, Walter Schicho, Arno Sonderegger (Hg.)

Rassismus. Beiträge zu einem vielgesichtigen Phänomen.

Wien: Mandelbaum 2008, 294 Seiten, ISBN 978-3-85476-238-6
Band 10

 

Das Wort Rassismus dient seit seiner Prägung als politischer Kampfbegriff. "Rassismus" ist jedoch zugleich ein analytischer Begriff, der bestimmte Formen der sozialen, wirtschaftlichen, politischen, kulturellen Ungleichheit bezeichnet und der die zu ihrer Stützung herangezogenen Rechtfertigungsstrategien erkennbar macht. Als solcher regt er Fragen nach der Struktur und dem Mechanismus von rassistischen Denk- und Verhaltensweisen an - also nach der Dialektik von Einschluss und Ausschluss, von Integration und Differenzierung. Außerdem impliziert er Fragen nach den konkreten Äußerungsformen, in denen Rassismus zutage tritt - also nach Geschichte und Gegenwart von Rassismen.

Die hier versammelten Beiträge spannen einen Bogen, der vier Kontinente berührt. Einige diskutieren den Rassismus anhand konkreter regionaler Fallbeispiele, einige nähern sich ihm aus spezifischen thematischen Blickwinkeln. Zusammen illustrieren sie die Vielfalt und Vielgesichtigkeit des Phänomens "Rassismus".

 

 

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Kapitalistische Entwicklung in Nord und Süd. Handel, Geld, Arbeit, Staat.
Joachim Becker, Karen Imhof, Johannes Jäger, Cornelia Staritz (Hg.)

Kapitalistische Entwicklung in Nord und Süd. Handel, Geld, Arbeit, Staat.

Wien: Mandelbaum 2007, 300 Seiten, ISBN 3-85476-239-3
Band 9

Verschiedene Entwicklungswege, deren Ursachen und Konsequenzen stehen im Vordergrund dieses Bandes, in dem globalen entwicklungsökonomischen Fragen anhand theoretischer und empirischer Analysen nachgegangen wird. Die einzelnen Beiträge orientieren sich an zentralen strukturellen Formen kapitalistischer Ökonomien. Das Buch verbindet damit unterschiedliche kritische Zugänge zur Analyse der ökonomischen Entwicklung in Nord und Süd. Der Bogen der Analyse reicht dabei vom Zusammenhang zwischen Direktinvestitionen, Außenhandel, Verschuldung und Entwicklung, Finanzkrisen und Verteilung bis zur Rolle des Staates. Neben der Analyse sich wandelnder Strukturen wird auch die Rolle entwicklungsrelevanter Akteure untersucht.

 

 

 

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Nord-Süd-Beziehungen. Kolonialismen und Ansätze zu ihrer Überwindung.
Birgit Englert, Ingeborg Grau, Andrea Komlosy (Hg.)

Nord-Süd-Beziehungen. Kolonialismen und Ansätze zu ihrer Überwindung.

Wien: Mandelbaum 2006, 220 Seiten, ISBN 3-85476-170-8
Band 8


"Nord-Süd-Beziehungen" sind eine ebenso gängige wie irreführende Bezeichnung für die ungleiche internationale Arbeitsteilung. Durch den scheinbar neutralen Begriff werden die herrschenden Machtverhältnisse tatsächlich verschleiert.
Im Ansprechen und Aufdecken verborgener Machtbeziehungen löst sich Nord-Süd aus seiner geographischen Verortung und wird zum Inbegriff eines auf Ungleichheit hervorbringenden Dominanz- und Abhängigkeitsverhältnisses. Ein solches findet sich in der Geschichte nicht nur zwischen den europäischen Kolonialmächten und dem Süden, sondern auch im Verhältnis der europäischen Großmächte zu den inneren Kolonien in Ost- und Südosteuropa. "Nord-Süd-Beziehungen" existieren so gesehen weltweit und auf jeder räumlichen Ebene, von der lokalen bis zur globalen.

 

 

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Entwicklungszusammenarbeit. Akteure, Handlungsmuster und Interessen
Bea de Abreu Fialho Gomes, Irmi Maral-Hanak, Walter Schicho (Hg.)

Entwicklungszusammenarbeit. Akteure, Handlungsmuster und Interessen.

Wien: Mandelbaum 2006, 220 Seiten, ISBN 3-85476-169-4
Band 7

 

Entwicklungszusammenarbeit ist ein komplexer Bereich, gestaltet von unterschiedlich mächtigen Akteuren. Dabei wird die ungleiche Verteilung finanzieller Mittel, technologischer Kompetenz, gesellschaftlichen Wissens und politischer Macht deutlich. Auch die Begriffe "Partnerschaft", "Empowerment" oder "Nachhaltigkeit" im Entwicklungsdiskurs täuschen nicht darüber hinweg, dass ein halbes Jahrhundert moderner Entwicklungsarbeit die Distanz zwischen "Gebern" und "Begünstigten" nicht verringert hat. Die Autorinnen und Autoren beschreiben die aktuellen Gegebenheiten und weisen auf die Herausbildung, den Charakter und die Folgen der immanenten Asymmetrie hin, die die bilaterale wie multinationale Entwicklungszusammenarbeit seit den Anfängen prägt. Im Zentrum stehen die Werkzeuge und Konzepte der Entwicklungszusammenarbeit, die Rollen der verschiedenen Akteure, der geschichtliche Wandel von Beziehungen und handlungsleitenden Vorstellungen sowie die Erfahrung von Macht und Ohnmacht im Umgang mit "Anderen".

 

 

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Einführung in die Entwicklungssoziologie. Themen, Methoden, Analysen.
Franz Kolland, August Gächter (Hg.)

Einführung in die Entwicklungssoziologie. Themen, Methoden, Analysen.

Wien: Mandelbaum 2005, 200 Seiten, ISBN 3-85476-138-4
Band 6

Nach dem zweiten Weltkrieg war es das Ziel der Industriestaaten, über Entwicklung einen Modernisierungsprozess in den Entwicklungsländern hervorzurufen. Dadurch sollten nicht nur Kriege und Gewalt reduziert werden, sondern auch die Lebenschancen in den Entwicklungsländern verbessert werden. An diesem Punkt setzt die Entwicklungssoziologie an und analysiert, inwieweit die in den letzten 50 Jahren ausgelösten gesellschaftlichen Mobilisierungen die soziale Ungleichheit beeinflusst haben. Soziale Ungleichheit gilt als ein umkämpftes Terrain, ob aus der Klassen- oder feministischen Perspektive oder vor dem Hintergrund der Zentrum-Peripherie-Metapher. Das Buch informiert über herkömmliche Sozialstrukturen und Neuentwicklungen, über soziale Ungleichheiten in verschiedenen Lebensbereichen und die Organisation des Sozialen.

 

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