Freitag 22. März 2019
Volume XXVI • Issue 4 • 2010

The 'Nature' of Development Studies: An Ecological Perspective on Uneven Development

This special issue aims to align some of the core concerns within development studies with other fields of enquiry where ‘nature’ and ‘ecology’ plays a vital role to reveal mechanisms of uneven development. The contributors of this volume attribute unequal exchange as a key mechanism that drives uneven development. In doing so, they emphasise biophysical units as a measure, and thus refer to ‘ecological’ unequal exchange as it occurs within the world economy and international trade relations. In most of these analyses, biophysical units such as mass, energy, land and time are proposed as a measure as opposed to the classical monetary units to explain unequal exchange and environmental justice. An increased cross-fertilisation of development studies with other interdisciplinary approaches engaged with similar concerns is suggested.

Volume XXVI • Issue 1 • 2010

Lateinamerikanische Kräfteverhältnisse im Wandel

Seit der Jahrhundertwende hat sich die politische Landkarte Lateinamerikas entscheidend verändert. Unterschiedlichste soziale Bewegungen, aber auch eine Reihe von progressiven Regierungen stellen das neoliberale Herrschaftsprojekt offen in Frage und suchen gleichzeitig nach gesellschaftlichen Alternativen. Diese Transformationsprozesse werden anhand ausgewählter Länderbeispiele (Mexiko, Brasilien, Bolivien, Ekuador, El Salvador) dargestellt. Die Analysen zeigen nicht nur die Verschleißerscheinungen neoliberaler Hegemonie, sondern auch die Komplexität und Heterogenität der gegenwärtigen Umbrüche. Zwar hat insgesamt eine spürbare Veränderung der lateinamerikanischen Kräfteverhältnisse zugunsten der subalternen Kräfte stattgefunden. Die zukünftige Entwicklung der Region ist damit jedoch noch längst nicht entschieden.

Volume XXV • Issue 4 • 2009

25 Jahre Journal für Entwicklungspolitik

Das Journal für Entwicklungspolitik feiert seinen 25. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentieren wir ein Jubiläumsheft der besonderen Art: Mitglieder der Redaktion und des HerausgeberInnenkomitees stellen ihre Lieblingsprojekte und ihre Tätigkeit im Feld der Entwicklungsforschung vor. Die facettenreichen Exposés verdeutlichen die lebendige Debatte, die in dieser jungen Disziplin stattfindet. Entwicklungsforschung hat sich einen eigenen Raum im gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Gefüge erkämpft. Sie tritt selbstbewusst und pointiert auf. Sie baut nicht nur auf einer bemerkenswerten Vergangenheit auf, sondern vor ihr liegt auch eine viel versprechende Zukunft.

Volume XXV • Issue 3 • 2009

Solidarische Ökonomie zwischen Markt und Staat. Gesellschaftsveränderung oder Selbsthilfe?

Solidarische Ökonomie sucht nach Alternativen zu einem finanzmarktgesteuerten Kapitalismus, wobei die wirtschaftlichen Aktivitäten auf neuen Werten und Konzepten fußen sollen. Der Aufbau einer alternativen Wirtschaft scheitert jedoch oft, weil die kapitalistischen Marktlogiken nicht ausgeschaltet werden können. Aus diesem Grund ist die Frage zu beantworten, welche Markt- und Staatselemente erforderlich sind, um jene Gesellschaftsveränderung zu ermöglichen, die mit einer Solidarischen Ökonomie einhergeht. 

 

Solidarity Economics wants to offer alternatives to a capitalism governed by financial markets by building economic activity upon new values and concepts. However, the construction of an alternative economy often fails in its attempt to disable capitalist logics of markets. The question of which elements of state and market are necessary to facilitate the social transformation that goes along with a Solidarity Economy is therefore crucial.

 

 

Volume XXV • Issue 2 • 2009

Global Commodity Chains and Production Networks. Understanding Uneven Development in the Global Economy

In the light of structural changes in the global economy, this JEP issue has two aims: firstly, to analyse the usefulness of different chain and network approaches in understanding and conceptualising uneven development, and, secondly, to shed light on the complex processes in global production and international trade and how they influence development prospects in different sectors and regions.

 

Angesichts der strukturellen Veränderungen in der globalen Ökonomie verfolgt diese Ausgabe des JEP zwei Ziele. Zum einen werden verschiedene Ketten- und Netzwerk-Ansätze vorgestellt und dahingehend geprüft, inwiefern sie dazu beitragen, ungleiche Entwicklung zu verstehen und zu analysieren. Zum anderen werden die komplexen Prozesse globaler Produktion und internationalen Handels sowie deren Einfluss auf die Entwicklungsaussichten in unterschiedlichen Sektoren und Regionen untersucht.

Volume XXV • Issue 1 • 2009

Assessing the Transformation of Global Finance

Assessing the transformation of global finance is a challenging and necessary undertaking. Although the current financial crisis has its roots in the Northern core of the world economy, it has a powerful impact on the global South. Going well beyond the financial crisis, the contributions to this journal investigate the deeper structural long-term transformations of global finance and global financial governance. In particular, they analyse to what extent the so-called Dollar Wall Street Regime (DWSR), which is the neoliberal successor of the Bretton Woods Order, is going to be transformed or not. In the past, the DWSR considerably limited the possibilities for inclusive development strategies and led to crisisprone development in the periphery. A very important point is, therefore, whether the current crisis is likely to bring the final blow to the neoliberal global financial structures order or whether it may even re-enforce them, at least temporarily.

Volume XXIV • Issue 2 • 2008

Periphere Staatlichkeit. Kritische Staatstheorie des globalen Südens

Nachdem im Zuge von Globalisierungstheorien der Staat in den Sozialwissenschaften lange Zeit als irrelevante Größe angesehen wurde, zeichnet sich in den vergangenen zehn Jahren eine Renaissance der Auseinandersetzung mit dem Staat ab. Oft prägen jedoch Beispiele der OECD-Welt die Debatte. Formen von Staatlichkeit, die an der Peripherie bzw. im globalen Süden vorfindbar sind, werfen allerdings eine Reihe grundlegender Fragen auf: Gibt es spezifische Formen peripherer Staatlichkeit? Und wenn ja, was sind die Parameter ihrer Entstehung und Entwicklung? Der vorliegende Band unternimmt eine Bestandsaufnahme und kritische Aktualisierung zentraler theoretischer Debatten, u.a. der Dependencia, und beleuchtet an ausgewählten Fallbeispielen (Argentinien, Brasilien, Südafrika, Jordanien und Birma) Strukturen und Phänomene peripherer Staatlichkeit.

Kontakt
Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik
an den österreichischen Universitäten
Sensengasse 3
1090 Wien, Österreich

T +43 1 317 40 17
E office@mattersburgerkreis.at
PartnerInnen
Abonnieren Sie unseren Newsletter
© 2015 Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den österreichischen Universitäten | Impressum
Darstellung:
https://www.mattersburgerkreis.at/